Aktienperlen

Die letzten zwei Jahre waren keine guten Jahre für Value Investoren. Negative Schlagzeilen und die schlechte Stimmung an den Aktienmärkten drücken die Kurse nach unten.

Woher kommen die Turbulenzen an den Aktienmärkten
Die erdölproduzierenden Länder benötigen Geld und haben Aktien in grossem Stil verkauft. Ebenso China. China musste wegen Überinvestitionen und zu hohem Wechselkurs massiv Aktien verkaufen. Die Verkäufe konzentrieren sich auf große und liquide Titel; Nebenwerte bleiben eher verschont. Das Geld das den Ölländern fehlt, muss bei den Konsumenten ankommen, es gibt einen Wohlstandstransfer von den Ölländern zu den Konsumenten.

Helikopter-Geld – kann das funktionieren?
Mit Helikopter Geld versuchen die Notenbanken die Konjunktur anzutreiben. Ziel ist es, Geld in Umlauf zu bringen und dann in Bewegung zu versetzen. Die Notenbanken haben das Geldvolumen bereits massiv aufgebläht. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes bleibt jedoch sehr gering. Das Geld sitzt fest – es wird nicht konsumiert. Wenn das Geld jedoch konsumiert wird, fließt ein Teil wieder ins Ausland. Nur das inländisch konsumierte Geld kurbelt die Konjunktur wirklich an. Die Pferde stehen also an der Tränke und saufen nicht. Wir sind in einer Liquiditätsfalle. Auf mittlere Sicht wird das billiges Geld immer eine Wirkung entfaltet: EZB-Chefvolkswirt Praet meint: „Wenn man Geld druckt, bekommt man immer Inflation, Immer.“  Wir leben in einer ungewöhnlichen Niedrigzinswelt, die Notenbanken haben das Geld unnatürlich verbilligt. Dadurch hat sich der Referenzrahmen für Aktien verschoben. Deutsche Staatsanleihen rentieren knapp über 0%, die Dividendenrendite der europäischen Aktien ist hingegen bei 3,6%. Rechnet man das Wachstum der Unternehmen mit in die Rendite, so kommt man auf eine Gesamtrendite bei europäischen Aktien von 6,7%. Vergleicht man die Rendite von Anleihen mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis von Aktien, so müsste diese von aktuell 16 auf ca 64 steigen; ein gewaltiges Potenzial für Aktienkurssteigerungen

Was sind die Perlen am Aktienmarkt?
Die Welt ist chaotisch; dennoch gibt es gute Aktien, die den Investoren in nächster Zeit Freude bereiten werden. Dazu zählen Unternehmen wie Boeing, die für die nächsten fünf Jahre mit ihrem Auftragsbestand ausgelastet sind und die Produktion stark automatisieren, die Markenartikler Ralph Lauren und Swatch, die Technologietitel Apple und Alphabet. Auch die „langweilige“ Deutsche Pfandbriefbank, die zu einem Drittel des Buchwertes notiert, zählt zu den Favoriten von Dr. Hendrik Leber. Die Continental, die stark von der Entwicklung von selbstfahrenden Autos profitieren wird oder Visa, die den Zahlungsverkehr für 2,6 Mrd Kunden weltweit abwickelt zählen zu den Perlen in den beiden ACATIS Value-Fonds.

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